News 2014

Berlinale Kamera für Rosa von Praunheim

Rosa von Praunheim ist einer der wichtigsten Vertreter des deutschen Kinos. Er gilt als Wegbereiter und Mitbegründer der öffentlichen Schwulenbewegung in Deutschland. Im Laufe seiner über 40-jährigen Karriere drehte er mehr als 70 Filme, in denen er - oft, aber nicht ausschließlich – Homosexualität thematisiert. Zudem veröffentlichte er mehrere Bücher. Seinen Durchbruch feierte er mit Die Bettwurst (1970) und dem bahnbrechenden Dokumentarfilm Nicht der Homosexuelle ist pervers, sondern die Situation, in der er lebt (Berlinale 1971).

Über 20 seiner Filme hat Rosa von Praunheim bei den Internationalen Filmfestspielen Berlin präsentiert. Im Panorama zeigte er u.a. Anita – Tänze des Lasters (1988) und New York Memories (2010) sowie im Berlinale Special Wer ist Helene Schwarz? (2005). Zuletzt war er mit seiner mit dem Grimme-Preis ausgezeichneten Dokumentation Die Jungs vom Bahnhof Zoo (2011) und mit König des Comics (2012) zu Gast im Panorama. Anlässlich seines 70. Geburtstages im November 2012 drehte er 70 neue Kurzfilme. Tom Tykwer, Robert Thalheim, Chris Kraus, Axel Ranisch und Julia von Heinz widmeten ihm zu demselben Anlass mit Rosakinder eine filmische Hommage.

Die Verleihung der Berlinale Kamera an Rosa von Praunheim findet am 13. Februar 2013 um 22:30 Uhr im Kino International statt, danach wird der Dokumentarfilm Rosakinder gezeigt.

zurück zur Übersicht

 
 



Der Teddy-Award Videoplayer wird geladen...